Kirchenvorstand


Was ist ein Kirchenvorstand und welche Aufgaben hat er?

Zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben ist die Kirche auf materielle Mittel angewiesen, auf die Kirchensteuer und – soweit vorhanden – auf das örtliche Vermögen in den Kirchengemeinden.
Geordnet ist die kirchliche Vermögensverwaltung sowohl durch kirchliches als auch durch staatliches Recht. Nach staatlichem Recht ist die katholische Kirchengemeinde eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die durch den Kirchenvorstand als ihr Organ verwaltet und vertreten wird. Dies ist im Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens = „Vermögensverwaltungsgesetz“ (VVG) geregelt.
Dieses Vermögen zu verwalten, seine Erträge und die ergänzenden Kirchensteuermittel sinnvoll zu verwenden, ist Aufgabe des Kirchenvorstandes.
Die Kirchengemeinde als juristische Person braucht Menschen, die sich für sie bei Rechtsgeschäften verständlich machen. Dies ist der Kirchenvorstand. Durch ihn äußert sie sich und durch ihn erledigt sie ihre Verwaltungsgeschäfte.

Der Kirchenvorstand ist also, um es „körperlich“ zu veranschaulichen, das Gehirn, die Zunge, das Ohr und die Hand der Kirchengemeinde.

Der Kirchenvorstand in unserer Pfarrgemeinde


Der Kirchenvorstand setzt sich zusammen aus den geistlichen Mitgliedern (=Priester der Gemeinde) sowie den gewählten Laienmitgliedern. Die Amtszeit der einzelnen KV-Mitglieder dauert sechs Jahre, alle drei Jahre wird jeweils die Hälfte der Mitglieder neu gewählt, um die Kontinuität der Arbeit zu sichern. Vorsitzender ist immer der Pfarrer. Je nach Umfang der Aufgaben tagt das Gremium ca. 6-8 mal jährlich. Folgende Personen gehören seit November 2015 zum Kirchenvorstand der St. Laurentius-Gemeinde:

 

v.l.n.r: hintere Reihe: Matthias Haase, H.-Peter Tillmann (geschäftsführender Vorsitzender), Dieter Zirbes, Harald Krüger

vordere Reihe: Magdalena Tiemann, Ursula Wuff, Pfarrer Manfred Pollmeier, Heinrich Dieckmann,

Damian Bury, Anne Klein (PGR-Vertreterin)

 

 
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